Unsere Anbaugebiete

Es wird Sie vielleicht überraschen, dass Sie auf den Etiketten unserer Weine zwei verschiedene Anbaugebiete – nämlich die Hessische Bergstraße und das Anbaugebiet Baden finden.

Unsere Winzer sind nämlich auf beiden Seiten der „Grenze“ beheimatet. Es ist sogar eine Zonengrenze, nämlich die Grenze zwischen der europäischen Weinbauzone A und B, zu der die badische Seite gehört.

Das weinrechtliche Kuriosum der Trennung der beiden Anbaugebiete nach den Bundesländern Hessen und Baden entstand mit dem Deutschen Weingesetz 1971.

Trotz dieser „politischen“ Trennung haben die beiden Hälften der Bergstraße dasselbe Klima und den gleichen geologischen Ursprung. Beide zusammen sind der Frühlingsgarten Deutschlands.

Die Hessische Bergstraße ist mit knapp 441,5 ha bestockter Rebfläche das kleinste der 13 deutschen Weinbaugebiete; im Ertrag sind etwa 422 ha. Ungefähr ein Viertel der bewirtschafteten Fläche sind Steillagen. Das Anbaugebiet zeichnet sich dadurch aus, dass auf einer sehr kleinen Fläche mit vielen unterschiedlichen Böden eine recht große Rebsortenvielfalt angebaut wird.

Hat man den Terroir-Gedanken im Hinterkopf, so wird klar, dass die Geschmacksvielfalt hier an der Hessischen Bergstraße so groß ist, dass mit Sicherheit hier jeder Weinliebhaber mit "seinem" Bergsträßer Wein fündig werden kann. Eine große Hilfe bei der Meinungsbildung ist sicher der Erlebnispfad Wein und Stein, auf dessen über 70 Stationen Sie die Besonderheiten der Bergstraße erleben können.

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