Unserer Weinlagen

Unsere Weine wachsen in zwei verschiedenen Anbaugebieten:

Weinbaugebiet Hessische Bergstraße

Klicken Sie hier um 360° Panoramen unserer Weinlagen an der Hessischen Bergstraße anzusehen.

Die Großlage Heppenheimer Schlossberg umfasst folgende Einzellagen:

Heppenheimer Eckweg

Der Name der Lage kommt wahrscheinlich von Eck = erhöhte Stelle, womit der Bergvorsprung im oberen Eckweg gemeint sein könnte. Erstmals um 1200 als „Ecgenuuege“ belegt. 1652 wird die Flur als „im Gehen Eckweg“ (geh = jäh, steil) benannt, sicher Bezug nehmend auf den oberen steilen Teil der Lage.

Wir empfehlen, den Wagen am Heppenheimer Friedhof abzustellen. Von dort aus lässt es sich auf den die weitläufige, geschlossene Hanglage kreuz und quer durchziehenden, geteerten Weinbergswegen hinauf bis zum Waldrand wandern. Von der Bankgruppe der „Sparer Rast“ geht ein lohnender Blick auf den mit Weinbergshäuschen und Obstgrundstücken durchsetzten Rebhang und das benachbarte badische Laudenbach, weiter über die B 3 auf die Oberrheinische Tiefebene, das Hessische Ried, Worms, Mannheim, Ludwigshafen und die Haardt bis zum Donnersberg.

  • Mitgliederfläche der Bergsträßer Winzer eG: 81 ha (2013)
  • Hangrichtung: Südwest-West
  • Hangneigung: hüglig, hängig bis mittelsteil
  • Höhe: 110-200 m
  • Hauptsorten: Riesling, Spätburgunder, Grauburgunder, Roter Riesling, Regent, Weißburgunder
  • Bodenart: Die tiefgründigen Lehm- und Lößlehmböden besitzen gute Wasserhaltekraft und einen hohen Feinerdeanteil.
Heppenheimer Maiberg

1442 erstmals belegt als „Mayenberg“; der Berg, auf dem mit feierlichem Auszug im Mai die Weide bezogen wird.

Die Lage umfasst sieben nicht zusammenhängende Teilbereiche in drei Seitentälern mit eingestreuten Weinbergshäuschen und Obstbäumen, die sich klimatisch gleichen. Sie ziehen sich von der Stadtgrenze in das Erbacher Tal, das Kirschhäuser Tal mit der „Siegfriedstraße“ (B 460) und in das Hambacher Tal. Die ursprünglich als „Schlossberg“ bezeichnete, rund um die Starkenburg gelegene Flur wurde 1971 der Einzellage Maiberg angeschlossen. Der landschaftsprägende Schlossberg selbst wurde zur Heppenheimer Großlage erwählt.

  • Mitgliederfläche der Bergsträßer Winzer eG: 28,2 ha (2013)
  • Hangrichtung: Süd-Südwest
  • Hangneigung: steil, meist kleinparzelliert, teilweise terrassiert
  • Höhe: 170-200 m
  • Hauptsorten: Riesling, Müller-Thurgau, Dornfelder, Kerner, Grauburgunder, Johanniter
  • Bodenart: Buntsandstein um die Starkenburg, sonst sandiger, leichter Lehm bis skelettreicher Löß. Gut durchlüftete, warme, leider auch stark erosionsgefährdete Böden.
Heppenheimer Stemmler

1480 belegt als „Stemmeler“, 1668 „im Obersten Stembler“, „im Understen Stembler“.

Das Gebiet nördlich des Landberges hieß früher „Der lange Bühel“, darüber befindet sich ein steiniger Bergkopf. Der ursprüngliche Name könnte „Stenbühel“ (Sten = Stein) gewesen sein.

Die weitausgedehnte Lage zieht sich von der B3 sichelförmig um die Bergkuppe der „Hubenhecke“ herum bis ins Hambacher Tal im Osten. In den überwiegend kleinparzellierten Rebhang sind viele Weinberghäuschen und Obstbäume eingestreut. Der Erlebnispfad Wein-und Stein erschließt einen Großteil dieser weithin mit trockenen Weinen bekanntesten Bergsträßer Lage bis zu seinem nördlichen Umkehrpunkt in der „Römerschleife“. Dort liegt die Fundstelle eines römischen Landhauses in der Nähe der Gemarkungsgrenze zu Bensheim.

  • Mitgliedsfläche der Bergsträßer Winzer eG in der Lage: 56,5 ha (2013)
  • Hangrichtung: Süd bis Südwest
  • Hangneigung: hängig 
  • Höhe: 105-210 m
  • Hauptsorten: Riesling, Grauburgunder, Spätburgunder, Saint Laurent, Gewürztraminer, Weißburgunder, Frühburgunder
  • Bodenart: Hauptsächlich Löß und Sandlöß im unteren Hangbereich, im obersten Teil auch steinige Quarzitböden
Heppenheimer Steinkopf

Ab 1517 belegt. Der Name lässt sich eventuell von ahd. chapf = Anhöhe, erhöhte Stelle, Aussichtsmöglichkeit ableiten; Er trifft auch auf die Bodenbeschaffenheit zu, da das Gelände auf dem Kopf und auf der Südseite besonders steinig ist.

Der aus dem engen Hambachtal aufsteigende Südhang gilt als eine der wärmsten und steilsten Lagen der Bergstraße. Sie ist leicht über den Erlebnispfad „Wein und Stein“ zu erreichen, indem man bei der Bergsträßer Winzer eG startet.

  • Mitgliedsfläche der Bergsträßer Winzer eG: 11,8 ha (2013)
  • Hangrichtung: Süd und Südwest
  • Hangneigung: steil und hängig 10-50 %
  • Höhe: 110-200 m
  • Hauptsorten: Riesling, Spätburgunder, Merlot, Cabernet Sauvignon, Chardonnay, Chardonnay rose, Roter Riesling, Gewürztraminer, Zinfandel und zahlreiche historische Sorten am Erlebnispfad „Wein und Stein“ 
  • Bodenart: Buntsandstein-Verwitterungsboden im steilen südwestlichen Teil mit wenig Krume. Im Untergrund Felsgestein, teilweise sehr steinig, grusig, auf der Westseite Sandlöß.
Heppenheimer Centgericht

Die Lage ist nach der nebenan befindlichen ehemaligen Gerichtsstätte benannt.

Die arrondierte Lage ist nahezu quadratisch und einheitlich. Sie wird nur von der „Erbelschlucht“ mit ihrem Dickicht durchschnitten. Am unteren Rand steht das weithin sichtbare schmucke Gutshaus. Im Volksmund wird die Lage immer noch „Rebmuttergarten“ genannt. Denn sie diente ab 1927 der Weinbauschule Oppenheim und ab 1945 der Landwirtschaftskammer Hessen-Nassau zur Aufzucht von traubenlosen Amerikaner-Reben, um Unterlagenholz für Pfropfreben zu gewinnen. Ab 1970 ersetzte das Staatsweingut die Amerikaner-Muttergärten durch traubentragende Europäersorten.

  • Hangrichtung: Südwest
  • Hangneigung: hängig 7-20%
  • Höhe: 110-190 m
  • Sorte: Riesling, Ruländer, Blauer Spätburgunder
  • Bodenart: tiefgründiger, leicht erwärmbarer Lößlehm, Flugsand und Sandlöß im unteren Bereich

Die Großlage Bensheimer Wolfsmagen umfasst folgende Einzellagen:

Bensheimer Hemsberg

Bereits 1210 belegt als „Heemmingesberc“. Hems = Vorname, Hemines (Hermann). Im Codex Lorsch: Hemingesberg; von Heming oder Heimosberg (Eigennamen) ehemaliger Besitz von Kloster Lorsch; heute noch sind im Stadtarchiv die Namen der damaligen Pächter dieser Weinberge vermerkt. Am Waldrand findet man Orchideen.

  • Mitgliederfläche der Bergsträßer Winzer eG in der Lage 5,1 ha
  • Hangrichtung: Südwesthang
  • Hangneigung: hängig bis steil
  • Höhe: 140-195 m
  • Sorte: Riesling, Spätburgunder, Müller-Thurgau, Roter Riesling
  • Bodenart: Granitverwitterung – Lößlehm, vom sandigen Lehm zu lehmigem Sandboden, sehr erosionsgefährdet, leicht erwärmbar, teilweise Trockenstandort.
Bensheimer Streichling

Der Name rührt wahrscheinlich vom Wind her, der um den Berg streicht. Weit ausgreifende Südlage, die sich von der Mündung des Zeller Tales in Richtung Odenwald entlang des Bensheimer Stadtteiles Zell erstreckt. Der im engen Tal gelegene kleine Ort ist sehr idyllisch. Um die Weinbergslage zu begehen, sollte man die Pkw im Ort parken. Mehrere Weinbergwege führen zur Bergkuppe des Hohbergs. Wegweiser zum Dörfchen Zell sind bereits von der Ortsmitte Bensheim zu erkennen.

  • Mitgliedsfläche der Bergsträßer Winzer eG in der Lage 6,3 ha (2013)
  • Hangrichtung: Süden bis Südwest
  • Hangneigung: hängig bis steil, 15-30%
  • Sorte: Riesling, Spätburgunder, Roter Riesling, Müller-Thurgau
  • Bodenart: Leichter, sandiger, grusiger humusschwacher Granitverwitterungsboden im oberen Hangbereich. Im Zeller Tal treten frische Lehmböden auf.
Bensheimer Paulus

Nach Pales = Belz, Pelz (Gestrüpp); evtl. von lat. palus = Pfahl. Auch sollen hier Bildstöcke in großer Zahl gestanden haben. Die Lage grenzt an die B 3 und das südliche Neubaugebiet von Bensheim. Sie ist wie viele andere Bergsträßer Weinlagen bunt durchsetzt von malerischen Wingerthütten.

  • Mitgliedsfläche der Bergsträßer Winzer eG in der Lage 5,7 ha
  • Hangrichtung: Westhang
  • Hangneigung: hängig, im Talgrund flach auslaufend
  • Höhe: 140-195 m
  • Hauptsorten: Riesling, Saint Laurent, Spätburgunder, Roter Riesling
  • Bodenart: Granitverwitterung, leicht erwärmbarer, skelettreicher Boden, leicht beweglicher, erosionsgefährdeter Boden
Bensheimer Kalkgasse

Der Name der Lage könnte sowohl auf die geologische Bodenformation als auch auf die durch Erosion entstandenen Hohlwege zurückgehen. 1200 erwähnt. Sie liegt nach Süden gerichtet, geschützt vor kalten Nord- und Ostwinden und weist einen frühen Vegetationsbeginn auf. Durch Erosion entstandene Hohlwege.

  • Mitgliedsfläche der Bergsträßer Winzer eG in der Lage: 3 ha
  • Hangrichtung: Süd bis Südwest
  • Hangneigung: hängig bis steil
  • Höhe: 130-220 m
  • Hauptsorten: Riesling, Dornfelder, Müller-Thurgau
  • Bodenart: Granitverwitterung, flachgründige, skelettreiche Böden, steinig, grusig, Kalkverwitterungsgestein, nur 30 bis 40 cm Krume, darunter Kalkfelsen, der bei Rodungen z.T. gesprengt werden musste.
Bensheimer Kirchberg

Benannt nach der den Weinberg überragende Kuppe. Dieser „Hausberg“ der Bensheimer schließt unmittelbar an die letzten Häuser der Stadt an. Das Wahrzeichen ist das Kirchberghäuschen. Es ist das ganze Jahr über bewirtschaftet und gilt als lohnendes Ausflugsziel für Fußgänger. Vom Häuschen aus bietet sich ein weiter Blick auf Stadt und Umgebung.

  • Hangrichtung: Westhang
  • Hangneigung: hängig bis steil, 10-25 %
  • Sorte: Riesling, Roter Riesling
  • Bodenart: Granitverwitterung und Sand, skelettreicher Verwitterungsboden mit nur schwacher Krume. Trockenstandort.

Die Großlage Auerbacher Rott umfasst folgende Einzellagen:

Auerbacher Fürstenlager

Die Lage ist benannt nach den um eine Heilquelle errichteten Gebäuden, die zeitweise als Sommeraufenthalt der großherzoglich Hessen-Darmstädter Familie dienten. Heute ist es eine gepflegte Parkanlage und Ausflugsziel. Die Weinberglage selbst beginnt am Ortsrand von Auerbach und wird durch das vom Odenwald herabführende Mühl- und Emmental sowie das Fürstenlager in vier Areale zerteilt. Der Bergsträßer Blütenweg (Markierung „B“) führt durch das untere Drittel der Lage.

  • Mitgliedsfläche der Bergsträßer Winzer eG 4,3 ha
  • Hangrichtung: Süd- bis Westhang
  • Hangneigung: 10 bis 25%
  • Höhe: 185-200 m
  • Hauptsorten: Riesling, Grauburgunder, Weißburgunder, Roter Riesling
  • Bodenart: sandiger Lehm auf Granitverwitterung; in den Schluchten Löß
Auerbacher Höllberg

1514 als „Holchenberg“, 1619 als „Hölberg“, 1711 als „Hellenberg“ überliefert; vermutlich von Helle (ahd. halda) = Halde, Abhang.

Vom Rand des Melibokuswaldes bis zu den Villen des Kurviertels von Auerbach herabreichend, ist die Lage außer dem oberen steilen Teil ein leicht geneigtes, welliges Plateau, durch längs- und quergezeilte Parzellen lebendig gestaltet. Wir empfehlen, den Weg zum Auerbacher Schloss zu nehmen und den Wagen auf dem Parkplatz gleich nach dem Beginn des Waldes abzustellen. Der mit „B“ markierte „Blütenweg“ führt in die Weinbergslage mit herrlichem Blick auf die Rheinebene.

  • Mitgliedsfläche der Bergsträßer Winzer eG in der Lage 12,5 ha (2013)
  • Hangrichtung: Südwest-bis Westhang
  • Hangneigung: mittel bis steil
  • Höhe: 130-180 m
  • Hauptsorten: Riesling, Spätburgunder, Grauburgunder, Weißburgunder, Müller-Thurgau
  • Bodenart: Sand bis Granitverwitterung, ein leichter, mittelgründiger Boden, teilweise einzelne Lehmadern dazwischen.
Zwingenberger Steingeröll

Der Name ist Programm: Wie ein kleines Felsenmeer mit einer Ansammlung von Felsbrocken erfordert die an steilen Hängen liegende Lage meist eine mühlevolle manuelle Bewirtschaftung.

Ein gut ausgebauter Weg führt in die bis zu den ersten Häusern Zwingenbergs herabreichenden Weinberge. Der Rundblick von der Höhe ist lohnend.

  • Mitgliedsfläche der Bergsträßer Winzer eG in der Lage 1,1 ha (2013)
  • Hangrichtung: West bis Südwest
  • Hangneigung: hängig bis sehr steil 10-40 %
  • Höhe: 120-265 m
  • Sorte: Riesling, Saint Laurent
  • Bodenart: Lehm und Kies, mittel- bis tiefgründige Lößlehmböden mit geringem Kalkgehalt
Zwingenberger Alte Burg

Benannt nach der auf das 13. Jahrhundert zurückgehenden Burg, einem Wasserschloss. Die Flur im Osten der Stadt heißt schon 1472 „hinder der alten Borge“.

Warme, geschützte Lage, die von den letzten Häusern des Ortes bis zum Melibokuswald steil, im oberen Teil zum Teil malerisch terrassiert ansteigt. In nassen, kühlen Weinjahren werden hier die höchsten Mostgewichte der Bergstraße erreicht, in heißen Jahren leiden die Reben dagegen unter Trockenschäden.

Es wird empfohlen, den Wagen am besten am Ortsrand zu parken und auf einem Spaziergang durch die Steillage die Aussicht auf Zwingenberg und die Rheinebene zu genießen.

  • Mitgliederfläche der Bergsträßer Winzer eG in der Lage: 1,6 ha (2013)
  • Hangrichtung: Westen-Süden
  • Hangneigung: steil, 20-45% 
  • Höhe: 190-205 m
  • Sorte: Riesling 80 Prozent, gefolgt von Silvaner
  • Bodenart: Kies, flach-bis mittelgründiger Verwitterungsboden, teilweise leichte Böden mit sandigem Lehm
Alsbacher Schöntal

Urkundliche Erwähnungen: 1501 „wyngart gelegen im schyntal“, 1504 „schintal“, 1514 „schintil“, 1527 „im schyntal“, 1714 „im Schönthal“

Die Gemeindevertretung von Alsbach-Hähnlein hat die Anmeldung der Lage zwar erst am 25.April 1978 beschlossen. Schon vor diesem Termin waren hier jedoch schon Weinberge. Die Lage wird meist unter der Großlagenbezeichnung „Auerbacher Rott“ in den Verkehr gebracht. Die kleinparzellierten Weinberge sind zwischen Obstgärten und Wiesen angelegt. Enge Schluchten, vom Melibokus bis zur Ortsgrenze herunterführend, durchschneiden den Rebhang.

  • Mitgliedsfläche in der Bergsträßer Winzer eG (2013) 2,1 ha
  • Hangrichtung: West bis Südwest
  • Hangneigung: hängig
  • Höhe: 120-140 m
  • Hauptsorten: Müller-Thurgau, Riesling und Silvaner
  • Bodenart: Tiefgründiger Löß-Lehm
Schönberger Herrnwingert

Ursprung als Weinberg eines geistlichen oder weltlichen Herren. Die Grafen von Erbach-Schönberg waren die früheren Besitzer. 1923 wurden 2 ha Weinberge von der Weinbaudomäne Mainz übernommen. Heute ist der vollarrondierte Weinberg im Alleinbesitz des Staatsweingutes. Von Wäldern umgeben, liegt die Lage hoch über den andern Weinbergen und abseits des Rheintales gelegen. Die kühleren Wind sorgen für eine etwas höhere Weinsäure.

  • Hangrichtung: Südhang
  • Hangneigung: hängig 4-15 %
  • Höhe: 190-228 m
  • Sorte: Riesling, Weißburgunder
  • Bodenart: Sandiger Lehmboden. Zum Teil Sandboden, ähnlich den Auenböden des Rheins, leicht erwärmbar, aber auch stark erosionsgefährdet. Im Untergrund Granit.

Weinbaugebiet Baden

Die Großlage Weinheimer Rittersberg umfasst folgende Einzellagen:

Laudenbacher Sonnberg

Diese Lage grenzt an die Hessische Bergstraße an und wartet mit ähnlichen Bodenverhältnissen wie die benachbarte Lage Heppenheimer Eckweg auf. Die Rebfläche in der Laudenbacher Gemarkung ist nicht so geschlossen wie auf der Hessischen Seite der Landesgrenze. Fast alle Trauben dieser Lage werden in der Bergsträßer Winzer eG ausgebaut.

  • Mitgliedsfläche der Bergsträßer Winzer eG in der Lage: 22,5 ha (2013)
  • Hangrichtung: Südwest, West
  • Hangneigung: hängig bis steil 10-40% 
  • Höhe: 120-220 m
  • Hauptsorten: Spätburgunder, Riesling, Müller-Thurgau, Grauburgunder, Cabernet Mitos
  • Bodenart: Hauptsächlich Urgestein mit kräftigen Lößauflagen
Hemsbacher Herrnwingert

Die Lage ist bitte nicht zu verwechseln mit der Lage gleichen Namens (Schönberger Herrnwingert) auf der hessischen Seite der Bergstraße!

  • Mitgliedsfläche der Bergsträßer Winzer eG in der Lage: 10,5 ha (2013)
  • Hangrichtung: Süd, Südwest, West
  • Hangneigung: hängig bis steil 10-30% 
  • Höhe: 150-220 m
  • Hauptsorten: Spätburgunder, Müller-Thurgau, Riesling, Grauburgunder
  • Bodenart: Hauptsächlich Löß und Sandlöß im unteren Hangbereich, im obersten Teil auch steinige kristalline Granitverwitterungsböden
Lützelsachsener Stephansberg

Die Lage gehört zur Großlage Rittersberg. Sie ist fast komplett westlich ausgerichtet. Die Rebflächen liegen zum Teil inmitten der Wohnbebauung des kleinen Weinheimer Ortsteils. Der Weinanbau von Spätburgunderreben ist dort bis in die Zeit des Kurfürsten Carl Theodor (1724-1799) dokumentiert.

  • Mitgliedsfläche der Bergsträßer Winzer eG in der Lage: 3,9 ha (2013)
  • Hangrichtung: West
  • Hangneigung: hängig bis steil 10-50% 
  • Höhe: 140-220 m
  • Hauptsorten: Spätburgunder, Müller-Thurgau, Riesling, Regent
  • Bodenart: Im steilen Bereich hauptsächlich Urgesteinsverwitterungsboden, sonst mit kräftigen Lößauflagen und Sandlöß.
Hohensachsener Stephansberg

Die Lage gehört wie der Lützelsachsener Stephansberg, Weinheimer Stephansberg und Weinheimer Wüstberg zur Großlage Rittersberg. Sie ist fast komplett westlich ausgerichtet. Die Rebflächen liegen zum Teil inmitten der Wohnbebauung.

  • Mitgliedsfläche der Bergsträßer Winzer eG in der Lage: 5 ha (2013)
  • Hangrichtung: West
  • Hangneigung: hängig bis steil 10-60% 
  • Höhe: 140-220 m
  • Hauptsorten: Spätburgunder, Regent, Riesling
  • Bodenart: Urgesteinsverwitterungsboden mit Lößauflagen.
Weinheimer Wüstberg

Die Lage gehört zur Großlage Rittersberg und ist als kleinste Weinlage nur 1 ha groß. Wegen der geringen Menge wird sie meist unter der Großlagenbezeichnung ausgebaut.

755 n. Chr. wurde Winenheim (Heim des Wino) im Lorscher Codex, dem Urkundenbuch des Klosters Lorsch, erstmals urkundlich erwähnt.

Im Jahr 1000 verlieh Kaiser Otto III. dem Kloster Lorsch für Weinheim das Marktrecht, das 1065 durch König Heinrich IV. um ein Münzrecht erweitert wurde. Zur Sicherung des Ortes wurde die Burg Windeck gebaut.

In der Nähe sammelte Freiherr von Berckheim exotische Bäume aus aller Welt. Viele stehen noch heute im Exotenwald von Weinheim und sind nach 150 Jahre zu prächtigen Bäumen herangewachsen. Drei ausgeschilderte Rundwege führen den Besucher zu den Baumsammlungen mit mehr als 130 Arten.

  • Mitgliedsfläche der Bergsträßer Winzer eG in der Lage: 0,3 ha (2013)
  • Hangrichtung: Südwest
  • Hangneigung: hängig bis steil 10-40% 
  • Höhe: 150-210 m
  • Hauptsorten: Riesling
  • Bodenart: Urgesteinsverwitterungsboden, sonst mit Lößauflagen und Sandlöß.
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